Vom Anfang: Mamas mit ihren Kindern (ab 1 Jahr)

Mamas sind die Urgewalt unserer Existenz. Kein Mensch kann sagen, wie viel unerforschte Energie von ihnen ausgeht, wie stark und auf ewig wir mit ihnen verbunden sind. Doch wir alle haben eine Ahnung davon.

Kinderbuch Mamas mit ihren Kindern

Mamas mit ihren Kindern

Autor und Illustrationen: Guido van Genechten (Januar 2014)

In dem Bilderbuch präsentieren sich Tier-Mamas mit ihren Kindern. Krabblen oder grasen im Bild – alle verbunden über Liebe, fürsorgliche Blicke und behütende Gesten. Ganz elementar in Schwarz-Weiß. Wie wichtig eine Mama ist, wissen 12 Monate alte Kinder ganz genau und haben große Freude am Betrachten dieser unverwüstlichen Beziehung.

Verlag: Aracari

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Der Tod: Und was kommt nach tausend? (ab 4 Jahre)

Und was kommt nach tausend? Kinderbuch, Ravensburger Verlag

Und was kommt nach tausend?

Seit ein paar Jahren streift der Tod von Zeit zu Zeit durch unsere Gegend. Er zieht den Hut, grüßt höflich und verschwindet dann wieder. Ich wundere mich jedes Mal über seine Würde und Milde und bin doch verstört, weine über die Verluste und die Tatsache, dass etwas für immer ist. Ich bin eine Erwachsene und finde meinen Weg, aber wie geht es den Kindern? Ich weiß es nicht. Ich ahne es nur. Eins reagiert so, das andere so. Das eine beginnt erst Monate später, darüber zu sprechen, das andere ist augenblicklich beunruhigt und verzweifelt. Und jedes Mal ist es anders. Haben die Kinder überhaupt eine Vorstellung vom Tod? Sicher erst, wenn sie Jugendliche sind. Aber was ist vorher? Vorher ist der Tod abstrakt – ihn begleiten Wünsche, Hoffnungen und Ängste.

Kinderbücher, die vor dem unbeliebten Thema nicht zurückschrecken, sind große Helfer, Tröster und Aufklärer. Wie der folgende Titel:

Und was kommt nach tausend?
Autorin und Illustrationen: Anette Bley (Juni 2011)

Lisa und Otto sind Freunde. Lisa ist jung und Otto ist alt. Aber sie lieben dieselben Dinge wie Notkekse, Zählen bis Tausend und weiter, die Natur, den Himmel voller Sterne und sie freuen sich über dieselben Dinge. Als Lisa mit ihrer Schleuder endlich, endlich den Blechbüffel trifft, tanzen sie den großen Indianer-Siegestanz. Aber heute liegt Otto müde im Bett und weiß, dass er bald sterben muss und Lisa hält seine Hand.
Zu Ottos Beerdigung kommen viele Menschen, die meisten kennt Lisa nicht und es stört sie, dass die Menschen säuseln, denn Otto mochte es nicht, wenn jemand säuselte. Sie schreit und weint bis Olga sie tröstet. Olga weiß, wo Otto jetzt ist und kennt das Geheimnis der Liebe und des Lebens.

Verlag: Ravensburger

Wie geht es Dir? Mir geht es gut! (ab 5 Jahre)

Wie geht es Dir? Mir geht es gut! Kinderbuchblog ich liebe kinderbücher

Wie geht es Dir? Mir geht es gut!

Innenansichten eines Briefkastens

Autorin: Doreen Beilke (März 2013)
Illustration: Lena Ellermann

Wenn Briefe sprechen oder gestikulieren könnten, käme aus jedem Briefkasten tumultartiger Lärm und wackelten die Wände. Leise Briefe, laute Briefe, formelle Beschwerdeschreiben, heiße Fanpost, Dankesbriefe, schwärmerische Urlaubskarten, glühende Liebesbriefe, Bewerbungen, Wunschzettel, fröhliche Glückwunschpost und und und…kaum auszudenken, wie es in einem italienischen Briefkasten zuginge.
Jeder Brief ist wichtig. Jeder Brief ist einzigartig. Fast jeder Brief transportiert Hoffnungen, jeder Brief ist für die Zukunft.
Das Buch „Wie geht es Dir? Mir geht es gut!“ erhellt das Innenleben eines Briefkastens. Einfühlsam und gewitzt schauen Autorin und Illustratorin in die Seelen der Menschen, erklären ihre Freuden, Nöte und Hoffnungen.
Ein offenes Briefgeheimnis für alle.
Mit Sicherheit bekommen Eure Kinder durch das Buch Lust, auch mal wieder einen Brief zu schreiben.

Verlag: Klett Kinderbuch

Große Liebe: Lullemu, wer bist Du? (ab 3 Jahre)

Kinderbuch Lullemu wer bist Du? Coppenrath Verlag Münster

Lullemu, wer bist Du?

Autorin: Kerstin Schoene (Juni 2012)
Illustration:
Nina Gunetsreiner

Auf der Suche nach Büchern zum Vorlesen für kleine Kinder fand ich dieses entzückende Buch. Es erzählt vom verzweifelten Versuch, einen Freund zu finden, vom unbeholfenen Verstellen und dass derjenige die besten Chancen hat, einen echten Freund zu finden, der den Mut hat, er selbst zu bleiben.

Lullemu, wer bist Du?
Eine Geschichte vom Freundefinden.
Der kleine Hund Lullemu sucht einen Freund. Für einen Freund würde er alles tun, sich mit Federn schmücken, sich Schwimmflossen anziehen, sich Flügel umbinden und sogar ein Hirschgeweih tragen. Doch die Tiere, die er fragt, sehen in ihm keinen Freund, denn angesteckte Federn sind nicht echt, Schwimmflossen aus Plastik auch nicht, ebenso wenig wie Zweige als stolzes Hirschgeweih taugen. Lullemu ist eben Lullemu. Dann trifft er auf Mullewu und der ist auch schon soooooooooooo lang auf der Suche.

Fazit:
Vielleicht ist es besser, auf einen Seelenverwandten zu warten, als sich zu verbiegen – auch wenn es manchmal dauert?

Verlag: Coppenrath Verlag